Geheimtipps in Thessaloniki

Die Highlights kennt jeder Reiseführer. Interessanter wird Thessaloniki eine Straße weiter: in den Innenhöfen der Stoas, in kleinen byzantinischen Kirchen zwischen Wohnblöcken und in Vierteln, in die kaum Besucher kommen.

Die Stoas – überdachte Passagen zwischen den Hauptstraßen – sind das beste Beispiel. Von der Tsimiski aus wirken sie unscheinbar, innen finden sich Bars, Plattenläden und Cafés, in denen fast ausschließlich Einheimische sitzen.

Genauso lohnend sind die kleineren Kirchen abseits der Hauptachsen und der Bit Bazaar mit seinen Antiquitätenläden. Wer weiter gehen will, fährt nach Kalamaria oder in die Gegend um den Turm der OTE – dort erlebst du die Stadt als Wohnort, nicht als Kulisse.

Das Wichtigste im Überblick

Die Stoas der Innenstadt

Passagen zwischen Tsimiski und Egnatia mit versteckten Bars und Läden. Am spannendsten am späten Abend.

Bit Bazaar

Antiquitäten am Tag, Tsipouro am Abend – einer der wenigen Orte im Zentrum, der seinen Charakter behalten hat.

Kleine byzantinische Kirchen

Zwischen Wohnhäusern versteckte Bauten aus dem 11. bis 14. Jahrhundert, meist frei zugänglich und fast leer.

Kalamaria

Küstenviertel im Südosten mit Marina, Cafés und ohne Touristenpreise – gut für einen halben Tag.

Passende Einträge in Thessaloniki

Häufige Fragen

Was ist eine Stoa?
Eine überdachte Passage durch einen Häuserblock. In Thessaloniki verstecken sich darin Bars, Werkstätten und Cafés, die von der Straße aus unsichtbar sind.
Lohnt sich ein Besuch außerhalb des Zentrums?
Ja. Kalamaria und die Oberstadt zeigen den Alltag der Stadt und sind mit Bus oder Taxi in 15 bis 25 Minuten erreichbar.
Wie findet man lokale Orte?
Faustregel: Wo die Speisekarte nicht in vier Sprachen aushängt und nach 22 Uhr noch Betrieb ist, sitzen meistens Einheimische.