Thessaloniki war römische Metropole, byzantinische Zweitstadt des Reiches und bis ins 20. Jahrhundert ein Zentrum sephardischen Lebens. Diese drei Schichten machen die Museumslandschaft ungewöhnlich dicht: Du kannst an einem Tag von makedonischem Goldschmuck über frühchristliche Mosaiken bis zur Industriegeschichte des Hafens laufen.
Der Kern liegt östlich des Zentrums rund um die Messe: Das Archäologische Museum und das Museum der byzantinischen Kultur stehen praktisch nebeneinander und lassen sich gut an einem Vormittag kombinieren. Beide sind klimatisiert – im Hochsommer ein zusätzliches Argument.
Näher am Wasser findest du das Jüdische Museum und die Museen im Hafenareal, darunter das Kinomuseum und Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst. Der Weiße Turm selbst beherbergt eine Ausstellung zur Stadtgeschichte und ist gleichzeitig der beste Aussichtspunkt im Zentrum.

