Ladadika – Ausgehviertel in Thessaloniki

Ladadika liegt direkt am Hafen und ist das sichtbarste Beispiel dafür, wie Thessaloniki mit seiner Geschichte umgeht: Aus dem alten Öl- und Handelsviertel wurde nach der Unterschutzstellung in den 1980er-Jahren das bekannteste Ausgehviertel der Stadt.

Die niedrigen Häuser aus dem 19. Jahrhundert überstanden den großen Brand von 1917 und stehen heute unter Denkmalschutz. Der Name stammt vom Olivenölhandel, der hier früher stattfand – die Lagerhäuser beherbergen inzwischen Tavernen, Bars und Musiklokale.

Tagsüber ist das Viertel ruhig und gut zum Spazieren, abends füllen sich die Gassen. Es ist touristischer als Valaoritou, dafür gemischter im Publikum und die beste Adresse für einen Abend, der mit Essen beginnt und in einer Bar endet.

Das Wichtigste im Überblick

Lage

Zwischen Hafen und Zentrum, fußläufig von Aristotelous-Platz und Uferpromenade.

Essen

Tavernen mit Meze und Fisch dominieren. Reservierung am Wochenende empfehlenswert.

Bars

Von Cocktailbars bis zu Lokalen mit griechischer Live-Musik. Betrieb ab etwa 23 Uhr.

Geschichte

Ehemaliges Handelsviertel für Olivenöl, seit den 1980er-Jahren denkmalgeschützt und saniert.

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Häufige Fragen

Ist Ladadika touristisch?
Ja, deutlich stärker als Valaoritou. Dafür ist die Auswahl groß und das Publikum gemischt – auch Einheimische kommen weiterhin.
Wann sollte man hingehen?
Zum Abendessen ab 21 Uhr, für Bars ab 23 Uhr. Freitag und Samstag ist es am vollsten.
Kann man dort auch übernachten?
Ja, es gibt mehrere Boutiquehotels. Wer empfindlich auf Lärm reagiert, sollte nach einem Zimmer zum Innenhof fragen.