Thessaloniki gilt als kulinarische Hauptstadt Griechenlands. Der Grund ist historisch: Nach 1922 brachten Geflüchtete aus Kleinasien und Konstantinopel ihre Küche mit, dazu kommen sephardische und balkanische Einflüsse. Das Ergebnis ist würziger und vielfältiger als in Südgriechenland.
Der Tag beginnt mit Bougatsa – Blätterteig mit Grieß-Creme oder Käse – und einem Koulouri vom Straßenstand. Mittags dominiert Gyros und Souvlaki, abends geht es in die Meze-Lokale, wo viele kleine Teller zum Tsipouro geteilt werden.
Typisch für die Stadt sind außerdem Mydia Saganaki (Miesmuscheln mit Feta), gefüllte Peperoni und Soutzoukakia, würzige Hackfleischröllchen mit Kreuzkümmel. In den Markthallen Modiano und Kapani findest du beides: Zutaten und einfache Lokale, die direkt daraus kochen.











